Infos zur Technik

Übersicht

Diese Responsive-Vorlage arbeitet mit der Mobile-First-Technik. Wir verwenden hier überhaupt kein Javascript, mit Ausnahme des Smooth-Scrolling (z.B. der Nach-Oben-Pfeil im Fussbereich) sowie des 'Lightbox-Scripts' (für die Bilder-Gallerie auf den Seiten 'Home' und 'Quartus'. Außerdem arbeiten wir mit dem Border-Box-Model (box-sizing: border-box) sowie der Maßeinheit für Prozentschrift namens REM.


Was heisst eigentlich Mobile-First?

Die in Bezug auf das Responsive Webdesign angesagte Mobile-First-Technik (von klein auf groß) bietet eine bessere Performance-Leistung gegenüber der Desktop-First-Technik (von groß auf klein).

Das Coding für die kleinste mobile Bildschirmauflösung, nämlich das Smartphone, steht direkt am Anfang der CSS-Datei und wird somit sofort geladen, erst später im Code werden dann per Media Queries - Abfragen der Bildschirmgröße bezüglich der Mindestbreite (min-width) - andere, abweichende, größere Bildschirmauflösungen, wie Tablet, Notebook, Laptop und schließlich Desktop-PC angesprochen.




Schrifteinheit REM

Wir verwenden als Schrifteinheit nicht PX, PT oder EM sondern REM. Die Verwendung von REM ermöglicht flexible Schriftgrößen, die sich prozentmässig anpassen. Beim TAG HTML setzen wir in der CSS-Datei die font-Angabe auf 62.5%, welches ca.10 Pixel (px) entspricht.

Hier noch ein Hinweis: Ein Wert von 100% entspricht 16 Pixel (px), wobei 16 Pixel die Standardgröße bei Schriften im Browser ist.

Warum schreiben wir 62.5 % statt 100 % ?
Damit wir nicht ständig die Formel (Pixelwert geteilt durch 16 = rem Wert) anwenden müssen, bei der es krumme, unübersichtliche rem-Werte gibt. Mehr zu der Formel mit Beispiel weiter unten. Es ist so, der umgerechnete Wert läßt sich viel leichter in Bezug zum gewohnten Pixelwert setzen, es erleichtert einfach das Arbeiten. Denn so ergibt sich zum Beispiel:

0.1 rem = 1 px
1 rem = 10 px
1.4 rem = 14 px
2.6 rem = 26 px


So oder so ähnlich, denn dies ist ein Beispiel, sieht es dann der Code in der CSS-Datei aus:
CSS
html {
font-size:62.5%;
line-height:1.5;
font-family: georgia, helvetica, serif;
}
Dann folgt beim Body-TAG die Angabe der Schriftgröße, z.B. 1.7rem.
CSS
body {
font-size:1.7rem;
}
Und weiter für die Überschriften etwas höhere Werte, z.B.
CSS
h1 {font-size:3.4rem;}
h2 {font-size:2.5rem;}
h3 {font-size:1.9rem;}
Nachfolgend zwei Beispiele für die prozentmässige Weitervererbung innerhalb der CSS Media Queries:

1. Bei der Abfrage der Bildschirmbreite ab 1024 Pixel reicht der geänderte Prozentwert.
CSS
@media (min-width: 1024px) {
html {
font-size: 68%;
}
}
2. Auch hier bei der höheren Auflösung und Abfrage der Bildschirmbreite ab 1280 Pixel reicht der geänderte Prozentwert.
CSS
@media (min-width: 1280px) {
html {
font-size: 72%;
}
}
Vorteil von REM: Die Schrift-Werte von z.B. body, h1, h2, h3 müssen nur ein einziges Mal ganz oben im Quellcode und dann nicht mehr wieder angegeben werden und vererben sich im genannten prozentualem Verhältnis einfach weiter. Das vermindert nicht nur den Quelltext sondern ist insbesondere auch relevant im Sinne von responsiven Templates.

Die allgemeine Formel zur Umrechnung von Pixel zu REM:
Umgerechnet werden können Pixel-Werte, indem man den Pixelwert durch 16 teilt (18/16 = 1.125) Voraussetzung: Die Schriftgröße des Root-Elements ist auf 100% gesetzt und man geht von der 16px Standard-Schriftgröße aus.

Beispiel: Die Schriftgröße von 18px entspricht 1.125rem.
 
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